Was kostet ein Privatdetektiv?

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Sie suchen hier fixe Preise? Da müssen wir Sie leider enttäuschen.

Pauschale Preise bedeuten nämlich Mischkalkulationen, was wiederum für Sie Einbußungen bedeuten würde. Das wäre also nicht nur für Sie ein Nachteil, sondern auch betriebswirtschaftlich schlecht. Bei der Detektei Secutor in Hamburg bekommen Sie individuell auf Ihre Zielsetzung abgestimmte Lösungen – bei uns zahlen Sie wirklich nur das, was wir auch für Sie machen. Ohne Einbußen, ohne versteckte Kosten, ohne Extrageld für Kaffee und Imbiss.

Die Preise an sich sind natürlich vom Umfang und der Art der Ermittlung abhängig. Je genauer Sie uns Ihr Anliegen schildern können, desto genauer können wir Ihnen einen preislichen Rahmen nennen. Neben Stundenhonoraren bieten wir Ihnen für bestimmte Dienstleistungen auch fixe Honorare an.

Da eine genaue Einschätzung Ihrer Kostenfrage aber natürlich immer einer ebenso genauen Schilderung Ihres Anliegens zugrunde liegt, würden wir Sie bitten, uns einfach mal ganz unverbindlich anzurufen. Unsere Mitarbeiter sind gerne für Sie da!

Detektivkosten erstattet bekommen

Nicht vergessen: Detektivkosten sind in vielen Fällen erstattungsfähig! Ob und wieviel Sie sich dadurch wiederholen können, hängt von gewissen Faktoren ab, die im Einzelfall auch durch ein Gericht entschieden werden.

Falls Sie also die Voraussetzungen erfüllen, können Sie die Kosten für einen Detektiv auch außergerichtglich einfordern – dies gilt für Privatpersonen gleichermaßen wie für Unternehmen.

Voraussetzungen für eine Kostenerstattung

Anbei finden Sie eine kleine Liste an Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, um einen gültigen Anspruch anzumelden.

  1. Erkenntnisse durch die Detektei müssen für die Lösung Ihres Problems erforderlich gewesen sein
  2. Während der Arbeiten muss sich die prozessuelle Stelle des Auftraggebers gebessert haben
  3. Die durch die Detektei gewonnenen Erkenntnisse hätten nicht einfacher oder anderweitig gewonnen werden
  4. Ein Dienstvertrag, Einsatzberichte und Rechnungen müssen nachweisbar sein.
  5. Die Kosten der Beauftragung dürfen nicht unverhältnismäßig hoch gewesen sein
  6. Es muss ein konkreter Verdacht bestanden haben
Rechtskräftige Urteile zu Kostenerstattungen

OLG München, 18.06.93, 11 W 1592/93
“Detektivkosten sind erstattungsfähig, wenn die durch den beauftragten Detektiv getroffenen Feststellungen nach den Umständen des Einzelfalls notwendig und nicht anderweitig einfacher zu erlangen waren, was durch Vorlage des Ermittlungsberichts und spezifischer Abrechnung glaubhaft zu machen ist. Die unmittelbar prozessbezogenen Feststellungen des Detektivs müssen auch die prozessuale Stellung des Auftraggebers vorteilhaft verändert haben.”

BAG (Az. 8 AZR 5/97), Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (Az. 5 Sa 540/99)
“Arbeitgeber dürfen krankgeschriebene Arbeitnehmer durch Detektive observieren lassen und ihnen bei berechtigtem Verdacht die Kosten dafür in Rechnung stellen.”

OLG Schleswig, 10.02.92, 15 WF 218/91
“Im Unterhaltsprozess sind Detektivkosten zur zweckentsprechenden Rechtsverteidigung notwendige Aufwendungen, wenn der Unterhaltsberechtigte Arbeitseinkommen verschweigt, ein Detektiv seine Arbeitsstätte ermittelt und die von ihm getroffenen Feststellungen die prozessuale Stellung des Unterhaltspflichtigen vorteilhaft verändern kann.”

OLG Koblenz, 24.10.90, 14 NW 671/90
“Vorprozessuale Detektivkosten sind erstattungsfähig, wenn die Einschaltung einer Detektei in unmittelbarem Zusammenhang mit einem konkreten Rechtsstreit steht und die Beauftragung eines Detektivs bei objektiver Betrachtung aus der Sicht der Partei zur Führung des Rechtsstreits – im Hinblick auf eine zweckentsprechende gerichtliche Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung – notwendig im Sinne von Paragraph 91,I ZPO war.”

OLG Stuttgart, 15.03.89, 8 WF 96/88
“Detektivkosten zur Ermittlung eines sonst nicht nachweisbaren schwerwiegenden Fehlverhaltens können im Verfahren wegen Trennungsunterhalt erstattungsfähig sein.”

AG Hessen, Az. 8K3370/88
Detektivkosten sind auch privat absetzbar, wenn zuvor ein konkreter Verdacht bestand.”